Kinder helfen Plastikmüll vermeiden

Nachhaltigkeit

Welttag des Buches.

Wir sind als Partner der Schulen mit von Partie. Die Kirchdorfer Viertklässler machen sich auf den Weg zu Amedi Spiele. Locker flockig lesen lernen, das geht mit einer Schnitzeljagd richtig gut. An vier Stationen stoppen die Kinder und beantworten Fragen zum gelesenen Buchinhalt.

Gute Gelegenheit für ein Gespräch mit den Kindern. „Was glaubt ihr, wie viel Plastik-Verpackungsmüll  uns die Lieferanten innerhalb von zwei Tagen schicken?“  Die Kinder staunen und versprechen, dass sie einen Brief an die Firmen vorbereiten, den ich in ihrem Namen verschicke.

Einige Wochen später bekomme ich von der Klassenlehrerin Michaela Thumbeck die Briefe der Kinder. (Danke liebe Michaela, ich finde es richtig toll, wie engagiert du mit Kindern aktuelle Themen angehst)  Ein Brief-Beispiel davon habe ich stellvertretend veröffentlicht.

Brief von Kindern an Lieferanten zum Thema Verpackungsmüll

Brief von den Kindern an die Lieferanten zum Thema Nachhaltigkeit   (Hier noch mal als besser lesbar)

Und was hat sich getan in der Zwischenzeit? Eine Menge. Die Firmen machen sich auf den Weg. Das geht nicht von heute auf Morgen. Aber es bewegt sich was. Auch auf der größten Einkaufsmesse für Spielzeughändler, der Spielzeugmesse in Nürnberg. Dort war Nachhaltigkeit ein Topthema.

Und was haben die Firmen auf den Brief der Kinder geantwortet?

Ein Beispiel:

„Vielen Dank für Ihre Mail und den übermittelten Brief. Ich kann Ihnen sagen, dass xxxx sich der Problematik sehr bewusst ist und auch schon eine Nachhaltigkeitsgruppe gebildet hat, die abteilungsunabhängig alles in Frage stellt, was vor kurzem noch ganz normal war“.

Den Namen der Firma habe ich raus genommen. Es geht nicht um einen erhobenen Zeigefinger, sondern um gemeinsame Lösungen, am besten mit Beteiligung der Kinder.

PS: und danke an die Kirchdorfer 4 A – ihr seid super!!!